Magister Dottore Siegfried Borelli

Leiter der Chirugie und derzeit gemeinsam mit Dekan Leif Melchorius Brander der Anatomie (in Ermangelung eines fähigen Anatomen)
Prodekan der Akademie zu Stinklbrunn

Ebenso wie Rubia ist er zudem noch Magister in Alesia (Kaotien)

Oft ist Mag. Borelli etwas mürrisch. Er gilt als harter Hund

Zitat Dekan Leif: „… dann schick ich dich zu Magister Borelli…“

Inkompetenz führt zu harscher Kritik und ironischen Spitzen. Insgesamt ist Borelli ein Mann der Praxis. Er erwartet von seinen Studiosi

„Maul halten, nicht im Weg stehen und den Magister erfreuen“

Die älteren Semester und die schon länger mit ihm gearbeitet haben, wissen, dass „erfreuen“ bedeutet, dass man sinnvoll handelt bzw. sinnvolle Fragen stellt.
Wenn er den Eindruck hat, dass man sich Mühe gibt und etwas im Hirn hat, gibt er sein Wissen gerne weiter.
Berüchtigt ist er dafür, seinen Studiosi sehr früh Verantwortung zu übertragen und sie auf Patienten los zu lassen (nicht ohne sie dabei genauestens zu beobachten).

Er reist sehr viel mit Rubia durch die Lande und vertritt damit die Akademie häufig nach außen. Die Plätze für die begleitenden Studenten sind heiß begehrt – er nimmt nur Studiosi mit, die er für fähig hält – aber die Reisen sind für die Studiosi auch sehr anstrengend (12 Stunden lang heilen, lernen, geprüft werden,…).
Insbesondere auf den Reisen legt er auch sehr viel Wert auf körperliche Ertüchtigung und Waffenfertigkeiten.

Er ist bekanntermaßen „so magisch wie ein Meter Feldweg“ und macht daraus auch keinen Hehl. Im Zweifel gleicht er dies durch sein Wissen über Tränke aus. Bei Fragen zu diesem Thema oder zu Pflanzen verweist er jedoch stets an Rubia. Trotzdem gibt es Gerüchte, dass er das aktuellste Lehrbuch der Akademie zum Thema Pflanzen und ihr Einsatz unter dem Pseudonym „Pater Simon“ geschrieben haben soll.

Er scheut keine Diskussionen und ist dabei oft sehr hart. Wer unfähig, faul oder respektlos gegenüber einem in Borellis Augen im entsprechendem Fachgebiet Begabteren ist (sic!), hat sich einen echten Feind gemacht. Wer sich aber Borellis Respekt erarbeitet hat, der wird in ihm einen erstaunlich geduldigen und fairen Lehrer finden.