Lazarettordnung

Lazarettordnung

Fakultätsleitung:

Mag. Siegfried Borelli

Ad I:    Der Zutritt zum Lazarett, Operationssaal und der Ambulanz sei jedem Lernwilligen – der zumindest die Vorlesungen Ersthilfe und Lazarettkunde besucht hat,  zu den Öffnungszeiten grundsätzlich gestattet. Der Behandelnde Medicus kann jedoch jederzeit jede Person, ohne Angabe von Gründen, des Raumes verweisen – dieser Weisung ist stets unverzüglich Folge zu leisten.

Ad II:   Der Behandelnde Medicist gegenüber jedem Weisungsbefugt. Ein Dozent ist befugt den Behandelnden Medicus abzulösen. Der Dozent übernimmt damit alle Pflchten und Rechte. Die Rolle des Behandelnden Medicus ist nicht durch Räumlichkeiten oder Grad, sondern allein an die Durchführung einer Behandlung gebunden.

Ad III: Die Kleidung und das Schuhwerk haben angemessen, die Hände sauber zu sein.

Ad IV: Das Mitbringen und der Genuß von Speisen und Getränken ist strengstens untersagt.

 

Ad V:   Die Instrumente und Einrichtungen sind mit Respekt und größter Sorgfalt zu behandeln. Resourcen,  gleich welcher Art, sind so sparsam als möglich anzuwenden. Über Beschädigungen und Verluste sowie den Verbrauch ist Buch zu führen, damit Ersatz beschafft werden kann. Der zuständige Dozent mag den Behandelnden Medicus gegebenenfalls dafür in Haftung nehmen, wenn dieser, seiner Meinung nach, verschwenderisch oder fahrlässig gehandelt hat. sind unbedingt zu vermeiden. Sollte trotzdem etwas beschädigt werden, ist der Verursacher zur Meldung beim zuständigen Dozenten und beim Anatom verpflichtet.

Ad VI: Selbstverständlich ist auf Ordnung und Sauberkeit zu achten.

Ad VII:            Ausnahmen oder Änderungen von dieser Ordnung erläßt der zuständige Dozent.

 

Gegeben im Jahre 517 n.d.D.